Q'on (Kwan)

Gegen Ende August 2009 haben wir Euch NanoTrax in Pattaya (Thailand) mit einem kleinen YouTube-Video vorgestellt. Diesmal haben wir uns die Zeit genommen, mit dem Inhaber Q’on ein Gespräch zu führen und ihm ein paar Details zu seinem Geschäftsmodell zu entlocken. Es steckt offensichtlich viel Arbeit hinter diesem Projekt, das nicht nur unsere Neugier geweckt hat, sondern auch die unserer Leser.

KYOSHOblog: Hi Q’on. Erzähl uns doch mal ein wenig über Dich.

Q’on: Ich bin am 14. Februar 1975 geboren, gehe also schon straff auf die 35 zu. Für den Modellbau habe ich mich schon früh interessiert. Bei einem Job als Tellerwäscher habe ich das Geld für meinen ersten Modellbausatz zusammengespart, einen KYOSHO Ultima.

KYOSHOblog: Bist Du verheiratet?

Q’on: Ja, meine Ehefrau heißt NanoTrax.

KYOSHOblog: Welche Hobbys hast Du neben dem RC-Modellbau?

Q’on: Ich spiele gerne Basketball. Wenn genug Zeit dafür ist, gehe ich auch mal ins Fitness-Center und mache dort ein wenig Ausdauertraining.

KYOSHOblog: Wie lautet Dein richtiger Name?

Q’on: Ronald Gregory Weaver, aber jeder nennt mich Q’on, seit ich mein Elternhaus verlassen habe und 1993 aufs College gegangen bin. Ich besuchte die A&M University in Florida bis 1997. Anschließend begann ich meine Karriere als Web-Entwickler.

Q'ons Ehefrau Joom

KYOSHOblog: Gut zu wissen, denn Du siehst nicht gerade wie ein typischer Thailänder aus. Wo genau kommst Du her?

Q’on: Mein Geburtsort ist Jacksonville in Florida, aber ich bin größtenteils in Tallahassee aufgewachsen. Später habe ich in diversen US-amerikanischen Städten gelebt wie North Lauderdale, Miami, Chicago und Las Vegas. Letztere war mein Favorit. Im Jahr 2001 hatte ich die Gelegenheit einen Urlaub in Thailand zu machen. Nach mehreren Besuchen hatte mir das Land so gut gefallen, dass ich beschloss hier zu leben. Letztendlich bin ich dann 2003 hierher ausgewandert.

KYOSHOblog: War NanoTrax Deine Idee?

Q’on: Ja, und zwar angefangen beim Webdesign, das Logo, das Strecken-Layout bis hin zu den Videos. All das sind Früchte, die aus der Liebe zu meinem Hobby heraus entstanden. Mit der dNaNo-Serie bin ich erstmals im Jahre 2008 in Kontakt getreten. Als sich für mich die Möglichkeit eröffnete die Produkte zu vermarkten, haben Joom – meine echte Ehefrau – und ich angefangen, meinen großen Traum von NanoTrax wahr werden zu lassen.

KYOSHOblog: Erzähle uns ein wenig von Deinen Zukunftsplänen.

Q’on: Ich möchte mit NanoTrax expandieren und weitere Filialen an anderen Orten entstehen lassen. Es wird allerdings noch einige Zeit kosten den finanziellen Aufwand zu analysieren, der für diesen Schritt notwendig wäre. Selbstverständlich müssten wir vorhandene Strukturen ausbauen, bräuchten mehr Sponsoren und auch Lieferanten, die uns möglichst auf direktem Wege beliefern können. Großes Interesse besteht für mich auch weiterhin an der Produktion von Videos. Wann immer sich also günstige Gelegenheiten für mich bieten, die mir und meinen Plänen entgegen kommen, werde ich diese ergreifen.

KYOSHOblog: Was ist Dein Lieblings-dNaNo?

Q’on: Der Mazda 787B Le Mans 1991 war mein erster dNaNo und ist auch immer noch mein Favorit.

Layout der NanoTrax-Strecke

KYOSHOblog: Hast Du Wünsche an KYOSHO, was weitere Karosserie-Varianten anbelangt?

Q’on: Meine Kunden fragen des Öfteren nach US-amerikanischen Muscle-Cars wie etwa Ford GT und auch ich selbst bin an GT-Modellen interessiert. Ansonsten würden mir Karossen vom Saleen S7, Maserati MC12 oder Porsche 997 GT3 sehr gut gefallen.

KYOSHOblog: Gib uns mal einen Überblick von dem, was Eure NanoTrax-Snackbar so hergibt.

Q’on: Japanische KYOSHO-Shops haben mich zum Ausschank von Alkohol inspiriert. Damit wird unser Geschäft als Spielwiese für Erwachsene ausgezeichnet, die es genießen sich mit ihren Hightech-Fahrzeugen zu messen. Wer haben eine große Auswahl an erlesenen Likören, aber meistens wird Bier vom Fass verlangt. Besucher können auch köstliches Thai-Food oder simple Snacks wie Frühlingsrollen oder Pommes Frites bestellen. Uns ist es wichtig, dass sich Gäste bei NanoTrax wohl fühlen, auch gerne den gesamten Tag – wenn sie mögen. Da ist eine leckere Verpflegung ein absolutes Muss.

KYOSHOblog: Welche Rolle spielt Mini-Z bei Euch?

Q’on: Es gibt in Bangkok und auch weltweit so viele Shops mit Mini-Z, dass wir uns hauptsächlich auf dNaNo fokussieren. Zwar haben wir noch einige AutoScale-Chassis im Lager, aber bei der Produktvielfalt ist es uns leider nicht möglich, eine Ersatzteilversorgung sowohl für dNaNo als auch für Mini-Z gleichzeitig anzubieten. Nichtsdestotrotz sind alle beide exzellente Produkte und ich glaube fest daran, dass dNaNo seinen eigenen besonderen Reiz hat.

KYOSHOblog: Danke, dass Du Dir die Zeit für uns genommen hast.

Q’on: Es hat mich sehr gefreut auf Eure Fragen einzugehen. Ach übrigens, in Deutschland scheint man dNaNo genauso sehr zu lieben wie ich es tue!

dNaNo Mazda 787B Le Mans 1991 (vorne), dNaNo Lamborghini Murcielago LP640 (hinten)

Freies Rennen bei NanoTrax

Wartungsarbeiten in der Service-Abteilung

dNaNo Porsche 911 GT3 mit Sanwa M11

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